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Schließung der Schwimmhalle Bernsdorf zu Ende Juli
Chemnitz. Aufgrund der Ende Juli bevorstehenden Schließung der Schwimmhalle Bernsdorf ist es notwendig, die Nutzungszeiten der betroffenen Nutzer auf andere Chemnitzer Hallenbäder zu verteilen.

Das Verfahren dazu wurde mit den Betroffenen, u. a. mit dem Stadtsportbund, erörtert. Berücksichtigt wurden dabei in erster Linie Nutzer, die aufgrund verschiedener Kriterien einen besonderen Anspruch auf Nutzung, gemäß der gütigen Sportstättensatzung haben, welche die Sportstättenvergabe regelt. Dies sind u. a. Schwimmsportvereine, Vereine die Kinder und Jugendliche trainieren oder die an Wettkämpfen teilnehmen sowie zahlende Nutzer wie die Technische Universität und die Polizei. Zudem wurden wenn möglich die Hallenzeiten verschiedener Nutzer zusammengelegt, um die Nutzungszeiten zu optimieren.

Im Gegenzug ist es aber unumgänglich, Angebote wie das öffentliche Schwimmen oder Schwimmkurse und schulische Angebote, die über den gesetzlichen Bildungsauftrag hinaus gehen, vorübergehend einzuschränken.

Der öffentliche Badebetrieb kann daher in der Schwimmhalle „Am Südring“ nach der Sommerpause nur

• montags 8 bis 16 Uhr
• samstags 10 bis 18 Uhr
• sonntags 10 bis 18 Uhr

stattfinden. Darüber hinaus steht das Stadtbad regulär – auch im Sommer – für öffentliches Schwimmen zur Verfügung.

Diese Einschränkungen werden zurückgenommen, wenn die Schwimmhalle Gablenz nach Abschluss der laufenden Sanierungsarbeiten wieder zur Verfügung steht. Dies wird voraussichtlich Ende des Jahres der Fall sein. Dann werden auch die Belegungszeiten für alle Schwimmhallen neu verteilt und wieder eine Entlastung der Nutzungszeiten zu Gunsten des öffentlichen Schwimmens stattfinden.

Hintergrund: Schwimmhalle Bernsdorf

Ende November 2016 hat eine wiederholte Begehung der Schwimmhalle Bernsdorf mit einem Statiker sowie einem Prüfstatiker stattgefunden. Danach war die Standsicherheit des Schwimmbeckens und der Beckenumgangsbereiche nicht mehr gegeben und ein Versagen der statischen Konstruktion der betroffenen Bauteile möglich. Im Ergebnis einer nochmaligen statischen Tiefenprüfung am 10. April 2017 mit dem Statiker und Prüfstatiker konnte keine Einigung zur Betreibung der Schwimmhalle über Ende Juli 2017 hinaus herbeigeführt werden.

Dies begründet sich darin, dass selbst die eingeleiteten umfangreichen Sicherungsmaßnahmen durch Aussteifungen sowie die im 14-Tages-Rhythmus wiederkehrende Kontrollmessungen auf Lageabweichungen der kritischen Bauteile und Inaugenscheinnahmen des Statikers, eine weitere Absenkung der Minimalsicherheit des statischen Systems und die Abnahme des duktile Bauteilverhaltens nicht minimiert oder hinreichend eingeschränkt werden konnte.
Im Ergebnis des Prüfberichtes vom 19. April steht nun die Schließung der Schwimmhalle Ende Juli 2017 fest. Die letzte Schwimmhallennutzung findet am 28. Juli 2017 statt.

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