Foto: Teilnehmer des vierten Kurses Landesprogramm „Start Deutsch“ (Stadtverwaltung Erfurt/Grit Kästner)

Erfurt. Was ist eigentlich das Schwierigste am Deutschlernen? Die fünfzehn Schüler aus Guinea und Tibet, die an diesem Vormittag an einem Deutschkurs in der Volkshochschule Erfurt teilnehmen, müssen nicht lange überlegen. „Grammatik“, schallt es unisono aus dem Raum. Ansonsten macht ihnen das Deutschlernen unübersehbar Spaß.

In der Volkshochschule Erfurt startete vor kurzem im Rahmen des Programms „Start Deutsch“ der vierte Deutschkurs. Dieser richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene spezifischer Herkunftsländer, die noch nicht an einem Integrationskurs teilnehmen dürfen und über geringe Sprachkenntnisse verfügen. Die Landesinitiative „Start Deutsch“ wird aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz gefördert. Ziel ist es, Flüchtlinge so schnell wie möglich fit für eine Ausbildung zu machen und diesen jungen Menschen damit auch einen Weg in unsere Gesellschaft zu öffnen.

Als anerkannte Bildungseinrichtung in öffentlicher Verantwortung verfügt die Volkshochschule über langjährige Erfahrung als größter Sprachkursträger im Bereich Integration und qualifiziertes pädagogisches Personal sowie entsprechende Verwaltungsstrukturen, um einen Deutschkurs durchführen zu können.

Ansprechpartnerin für das Landesprojekt „Start Deutsch“ ist Manja Gerlach, Fachbereichsleiterin Migration und Integration in der Volkshochschule Erfurt. Sie ist unter der Rufnummer 0361 655-2960 erreichbar.