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Gotha. Am Dienstag, dem 13. Juni 2017 wird zum zehnten Mal in Gotha der „Wilhelm-Bock-Preis“ für soziales und demokratisches Handeln in Ost-, Süd- und Mitteleuropa verliehen. Preisträger 2017 ist Dr. Valentin Inzko, Hoher Repräsentant der Vereinten Nationen in Bosnien und Herzegowina.

Dr. Valentin Inzko wird in Gotha für sein soziales und demokratisch engagiertes Wirken in einem friedlichen Europa mit der höchsten undotierten Auszeichnung für einen Politiker in Süd-, Ost- und Mitteleuropa dem „Wilhelm Bock Preis Gotha 2017“ geehrt. Verleihungsort ist die Gründungsstätte der deutsche Sozialdemokratie, das Tivoli zu Gotha.

Der Preisträger Dr. Valentin Inzko wird am 13. Juni 2017 nach Gotha kommen. Dort erwartet ihn um 10.00 Uhr Oberbürgermeister Knut Kreuch, gemeinsam mit dem Mitglied des Deutschen Bundestags, stellv. Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und stellv. Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, Dietmar Nietan, dem Thüringer Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD-Fraktion Matthias Hey, der Beigeordneten der Stadt Gotha Marlies Mikolajczak, zur Eintragung ins Goldene Buch der Stadt im Rathaus. Laudator für Valentin Inzko wird Dietmar Nietan sein.

Der „Wilhelm-Bock-Preis“, dessen Namensgeber der große Gothaer Sozialdemokrat und Alterspräsident des Deutschen Reichstages Wilhelm Bock (1846-1931) ist, wurde 2008 erstmals durch den Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Knut Kreuch, gestiftet und ausgestattet vom Tivoli Förderverein.

Preisträger waren bisher der Ministerpräsident a. D. und Vorsitzende der Tschechischen Sozialdemokratischen Partei Jiří Paroubek (2008); der estländische Ministerpräsident a. D. und Europapolitiker Andres Tarand (2009); der „Vater der deutschen Ostpolitik“ Prof. Egon Bahr (2010); die bulgarische Vizepremierministerin Dr. Meglena Plugtschieva (2011); der serbische Präsident der Republik Serbien a. D. und Vorsitzende der Demokratischen Partei Boris Tadic (2012); der slowakische Ministerpräsident Robert Fico (2013); die ungarische Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Ungarns a. D. und Mitglied des Europäischen Parlaments Ildikó Lendvai und die deutsche langjährige Bundestags- und Europaabgeordnete a. D., Bundesministerin a. D. und Staatssekretärin a. D. Frau Katharina Focke (Verleihung für Ihr Lebenswerk) in 2014; der tschechische Ministerpräsident a. D., langjähriger EU-Kommissar, stellvertretender Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) sowie Leiter des Beraterstabs des tschechischen Premierministers PhDr. Vladimír Špidla (2015) und dem Bundesminister a. D. sowie Präsident a. D. des Deutschen Evangelischen Kirchentages Erhard Eppler in 2016.

Preisträger „Wilhelm-Bock-Preis 2017“

Dr. Valentin Inzko

· Seit 2009 Hoher Repräsentant der Vereinten Nationen in Bosnien & Herzegowina
· 2009 bis 2011 Sonderbeauftragter der Europäischen Union f. Bosnien & Herzegowina
· 2005 bis 2009 Österreichischer Botschafter in Ljubljana für die Republik Slowenien
· 1999 bis 2005 Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten in Wien,
Leiter für Mittel-, Ost- und Südeuropa, Zentralasien & Südkaukasus
· 1996 bis 1999 Österreichischer Botschafter in Sarajevo für Bosnien & Herzegowina
· 1992 Oktober bis Dezember Leiter der OSZE-Mission in Sandzak in Serbien
· 1990 bis 1996 Kulturattaché in der österreichischen Botschaft in Prag,
Tschechische Republik und ab 01. Januar 1993 Gründungsdirektor
des österreichischen Kulturinstituts in Prag
· 1989 bis 1990 Stellv. Leiter der Abteilung für Presse und Information im

Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten in Wien

· 1986 bis 1989 Botschaftsrat bei der österreichischen Mission bei den Vereinten
Nationen in New York
· 1982 bis 1986 Presse- und Kulturattaché in der österreichischen Botschaft in
Belgrad, Serbien
· 1981 bis 1982 Bundministerium für auswärtige Angelegenheiten in Wien,
Abteilung für Mittel-, Ost- und Südosteuropa, Zentralasien und Südkaukasus
· 1978 bis 1980 stellv. Leiter der UNDP-Vertretung in Colombo
· 1974 bis 1978 stellv. Leiter der UNDP-Vertretung in Ulan Bator