Jena. Die Orientalische Zackenschote (Bunias orientalis) stammt vermutlich ursprünglich aus der Kaukasusregion. Durch den Menschen wurde sie nach Mitteleuropa verschleppt. In Thüringen zählt die Pflanze zu den invasiven Arten, die sich sehr schnell zu Lasten anderer Arten ausbreiten. Die Samen der Zackenschote werden z. B. bei Mäh- und Mulcharbeiten verteilt. Auch durch Erdstoffe und Kompost können Samen und Wurzelteile weit verbreitet werden.

Die konkurrenzstarke Zackenschote verdrängt zahlreiche andere Pflanzen und bietet Tieren kaum einen Lebensraum – es entstehen dichte, monotone Massenvorkommen. Dadurch können artenreiche Wiesenbiotope dauerhaft verloren gehen. Weitere Informationen unter
www.phyletisches-museum.uni-jena.de

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Den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses werden von Herrn Dr. Brehm & Herrn Dr. Seibt vom Phyletischen Museum die praktische Vorgehensweise erläutert und auch über Verbreitungswege der Pflanzen und effiziente Strategien gesprochen.

Je nach Wunsch und Möglichkeiten sollte man sich auf diesen Einsatz wie auf Gartenarbeit vorbereiten, d. h., die Kleidung sollte belastbar sein, feste Schuhe und Handschuhe sind sinnvoll, und etwas zu trinken (und essen) dabei zu haben ebenfalls.

Außer-Ort-Termin:
Am Geisberg 28 in Wöllnitz, ab 17:00 Uhr bis ca. 19 Uhr.

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