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Ministerin Hesse: Hochschulen haben im Jahr 2016 insgesamt 18,6 Millionen Euro zurückgelegt

Schwerin. Die Rücklagen der Hochschulen haben sich auch im Haushaltsjahr 2016 positiv entwickelt. Erstmals wurde mit rund 76 Mio. Euro die 75-Mio.-Euro-Marke deutlich überschritten. Im vergangenen Jahr sind insgesamt 18,6 Mio. Euro in die Rücklage geflossen. Dies ist der höchste Betrag seit Einführung der Globalhaushalte im Jahr 2004 und mehr als das Doppelte wie im Jahr 2015. Bei einem Globalhaushalt können die Hochschulen mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung gestellt werden, zwischen Personal-, Sachausgaben und Investitionen eigenverantwortlich wirtschaften. Dies schließt die Bildung von Rücklagen ein.

„Die Entwicklung der Hochschulrücklage ist außerordentlich positiv und zeigt, dass die Hochschulen sorgsam mit dem zur Verfügung gestellten Geld umgehen und Vorsorge für künftige strategische Vorhaben treffen können“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Durch die Bereitstellung zusätzlicher BAföG-Mittel ab dem Jahr 2016 hat sich der finanzielle Spielraum der Hochschulen weiter verbessert“, so Hesse.

Insgesamt wird die Ausstattung der Hochschulen aus BAföG-Mitteln um rund 20 Mio. Euro jährlich angehoben, darunter befinden sich rund 11 Mio. Euro als unmittelbare Verbesserung der Finanzausstattung der Hochschulen einschließlich Universitätsmedizin. Die restlichen Mittel verbessern die Ausstattung mit Finanzmitteln für den Bauunterhalt, den Hochschulbau sowie sonstige strategische Vorhaben. Auch wenn die Entwicklung der Rücklagen an den einzelnen Hochschulen unterschiedlich ist, haben alle Hochschulen ihre Rücklagen steigern können.
Anlagen

Übersicht Hochschulrücklagen 2016 (PDF)

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