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Erfurt. Um die Mittagszeit des 19. Mai kam es auf der A71 kurz vor dem Rennsteigtunnel zu einem Stau. Die meisten Verkehrsteilnehmer formierten eine vorbildliche Rettungsgasse, bis auf einen jungen Mann, der das Prinzip anscheinend noch nicht verstanden hatte.

Zufälligerweise standen zivile Polizeibeamte aus Erfurt hinter ihm in dem Stau. Einer der Kollegen begab sich zu dem Fahrzeug des jungen Mannes, wies sich aus und forderte den Fahrer auf, die Rettungsgasse frei zu machen.

Das tat der 21-Jährige auch. Er gab Vollgas und flüchtete kurzerhand durch die Rettungsgasse, wobei er auch noch ein anderes Fahrzeug streifte. Seine Fahrt endete an einem Wildschutzzaun einer Rettungszufahrt, über die er die Autobahn verlassen wollte. Er schnappte seinen Rucksack und flüchtete zu Fuß weiter über den Zaun und war vorerst im Wald verschwunden.

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Eine gute halbe Stunde später kam er plötzlich zurück zu seinem Fahrzeug und konnte durch Polizeibeamte gestellt werden. Der junge Mann fand fadenscheinige Ausreden für seine plötzlich Flucht. Außerdem fiel den Kollegen auf, dass er seinen Rucksack nicht mehr dabei hatte.
Nun kam Polizeihund Nero zum Einsatz, er durfte erst an der Socke des junges Mannes schnüffeln und wurde dann am Wildschutzzaun angesetzt um den Fluchtweg nachzuverfolgen.

Recht schnell konnte Nero die Beweggründe der Flucht aufklären: Der 21-Jährige wollte nämlich den Rucksack mit knapp einem halben Kilo Marihuana-Blüten im Wald verschwinden lassen!
Nun muss er sich unter anderem wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.
“Hätte er mal lieber einfach die Rettungsgasse frei gehalten.”

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