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Cottbus. Seit Beginn dieses Jahres kam es im Bereich des Stadthallenvorplatzes sowie im Bereich des Puschkinparkes zu 35 Straftaten. Hierbei handelte es sich insbesondere um Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen und Bedrohungen, die der Polizei zur Anzeige gebracht wurden. Dabei spielten Personen aus dem Trinkermilieu mit kompliziertem sozialen Hintergrund, Jugendliche als auch Zuwanderer eine maßgebliche Rolle. Was oftmals mit Pöbeleien begann, endete in wechselseitig begangenen Körperverletzungen. Da dieser Zustand nicht mehr hinnehmbar war, entschieden sich Polizei und auch die Stadt Cottbus zu nachhaltigen Reaktionen.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke: „Wir gehen konsequent gegen Rechtsverstöße jeglicher Art vor und stärken damit auch das Sicherheitsgefühl in der Stadt.“

Seit dem 25. Mai 2017 gibt es zu Schwerpunktzeiten eine Innenstadtstreife der Polizeiinspektion Cottbus. Zusätzlich wird in den nächsten fünf Wochen mindestens eine Einsatzgruppe der Bereitschaftspolizei täglich zu den Schwerpunktzeiten eingesetzt. Es werden weiterhin, wie bereits praktiziert, Personenkontrollen durchgeführt und bei Notwendigkeit Platzverweise sowie Aufenthaltsverbote gegen Störer ausgesprochen. Gegenwärtig laufen die Planungen für eine temporäre anlassbezogene Videoüberwachung des Stadthallenvorplatzes durch die Polizei.

Sämtliche Ermittlungen zu Straftaten aus diesem Bereich werden durch eine Ermittlungsgruppe „Innenstadt“ der Kriminalpolizei der Polizeiinspektion sowie der Polizeidirektion geführt.

„Unsere mit der Stadt Cottbus abgestimmten Maßnahmen sind absolut notwendig, um die Sicherheit im Innenstadtbereich zu gewährleisten.“, sagte der Polizeipräsident. „Dazu setzen wir zukünftig auf die sehr gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Cottbus und der hiesigen Staatsanwaltschaft.“

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