Auflagen reduzieren für bezahlbaren Wohnraum

Erfurt. „Komplizierte Auflagen und bezahlbarer Wohnraum – das passt nicht zusammen“, kritisiert CDU-Stadtrat Dominik Kordon im Zusammenhang aktueller Medienberichte zu einem Wohnbauprojekt nördlich des Thüringen-Parks. Dort sollen 240 Wohneinheiten geplant werden. Die Gestaltungsanforderungen seien jedoch unverhältnismäßig hoch. Dies geht zu Lasten sowohl potentieller Mieter, als auch der jeweiligen Investoren.

Kordon sieht bei zu hohen Auflagen die Gefahr, dass der Wohnraum zu teuer wird. Gleichzeitig betont er den Bedarf günstiger und bezahlbarer Wohnungen in Erfurt. Die CDU-Fraktion macht auf das Problem steigender Mietpreise in Erfurt bereits seit mehreren Jahren immer wieder aufmerksam. „Wir brauchen günstigen Wohnraum“, fordert Kordon und führt weiter aus: „Die Vorgaben müssen deshalb verhältnismäßig bleiben. In der historischen Innenstadt sind entsprechende Vorgaben mit Blick auf spezifische Gestaltungsmerkmale selbstverständlich. In den äußeren Bereichen jenseits der Innenstadt jedoch steht eine erhöhte Auflagenlast dem Ziel günstigen Wohnens entgegen. Hier sind vielmehr innovative Konzepte gefragt. Besonders im Erfurter Norden ist die Nachfrage nach kostengünstigem Wohnen hoch.“

Gleichzeitig macht Kordon auf ein Erfurter Grundproblem aufmerksam: Erfurt braucht dringend neuen qualitativen Wohnraum zu bezahlbaren Mieten. Im Sinne aller Erfurter ist jede Auflage auf ihre Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Immer wieder werden Investoren durch hohe Auflagen verschreckt. Die fehlende Investorenfreundlichkeit hat die CDU-Fraktion der Stadtverwaltung wiederholt vorgeworfen. Dabei ist die Stadt Erfurt nicht nur beim Wohnungsbau dringend auf Investoren angewiesen. Eine Reduzierung der Auflagen auf das Wesentliche ist daher von Nöten.

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