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Schmerz, lass nach
UKJ-Experten stehen zum bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 6. Juni über eine Telefonhotline Rede und Antwort

Jena. Viele Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen sind noch immer nicht optimal versorgt. Auf diese Lücken in der Versorgung hinzuweisen, ist Ziel des bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“ am Dienstag, 6. Juni, der von der Deutschen Schmerzgesellschaft und ihrer Partnerorganisationen veranstaltet wird. Die Kliniken für Anästhesiologie und Schmerztherapie, Neurochirurgie und Neurologie am Universitätsklinikum Jena (UKJ) beteiligen sind an der Aktion: Am 6. Juni stehen die Schmerzexperten in der Zeit von 9 bis 18 Uhr Schmerzpatienten Rede und Antwort über eine kostenlose Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120).

„Es gibt gute Therapiekonzepte, die beispielsweise helfen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder neuropathische Schmerzen, also Nervenschmerzen, zu lindern“, so die Schmerzexperten Dr. Annette Zimmer von der Klinik für Anästhesiologie, Dr. Rupert Reichart von der Klinik für Neurochirurgie und Dr. Peter Storch von der Klinik für Neurologie. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Patienten dennoch leider lange im Dschungel des Gesundheitswesens umherirren, bevor sie den Weg zu uns finden.“

Wenn sich neuropathische Schmerzen beispielsweise nicht mehr durch konservative Maßnahmen beherrschen lassen, besteht am UKJ die Möglichkeit so genannte neuromodulare Verfahren anzuwenden: Schwerste Schmerzzustände können durch Implantation von Medikamenten­pumpen, Rückenmark- oder Gehirnstimulation beherrscht werden. Diese Verfahren sind minimalinvasiv, können ausgetestet werden und sind jederzeit reversibel.

Welche Verfahren für Schmerzpatienten in Betracht kommen, können die Experten ambulant in einer der Schmerzambulanzen des UKJ überprüfen.

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