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Berlin. Gründungswillige sollen in Deutschland umfassend und zielgerichtet motiviert und unterstützt werden. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/12369). Unter der Überschrift “Für eine neue Gründungskultur in Deutschland” appelliert sie etwa an die Bundesregierung, die Finanzierung von Gründungen durch den leichteren Zugang zu Mikrokrediten zu verbessern. Gesetzlich versicherte Selbständige mit geringem Einkommen sollen bei den Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträgen entlastet werden., auch stuerliche und rechlitch eRahmenbedingungen müssten erleichtert werden. Daneben solle das Beratungs- und Weiterbildungsangebot ausgebaut und niedrigschwellig gestaltet werden.

“Gerade in einem mittelständische geprägten Land wie Deutschland sind Gründungen wesentliche Vorasusetzung für nachhaltiges Wachstum und Wohlstand”, heißt es in dem Dokument zur Begründung. Gründungen seien aus wirtschaftlicher, aber auch aus frauenpolitischer Sicht bedeutsam. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Zahl der Gründungen sinkt, will die Fraktion mit dem geforderten Maßnahmenbündel Erstgründer genauso ermutigen wie Menschen, die schon einmal gescheitert sind. Es gehe um eine neue “Gründungskultur der zweiten, dritten und vierten Chance”.

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