Erfurt. Nach aktuellen Meldungen zur Einstufung des Angers als „gefährlichen Ort“ durch die Polizei sieht CDU-Ordnungspolitiker Andreas Horn dringenden Handlungsbedarf. Demnach ginge es in erster Linie darum, die Sicherheit am Anger zu gewährleisten und andererseits einen Imageverlust für den Anger als gemütliche Einkaufsmeile zu verhindern. Erst letzte Woche wies auch CDU-Stadträtin Marion Walsmann mit einer Stadtratsanfrage für den 14. Juni auf die Problematik hin und sieht wie Horn Klärungsbedarf.

Horn hält die Meldungen zum Anger für besorgniserregend. „Es bedarf umgehend einer intensiven und engen Abstimmung der Stadtverwaltung mit der Polizei. Dabei ist vor allem auf dem Aspekt der Außenwirkung zu achten. Erfurter, Gäste und Touristen sollen nicht verunsichert werden“, kommentiert Horn. Demnach sei eine höhere Präsenz durch Mitarbeiter des Bürgeramtes eine sinnvolle und offenbar inzwischen notwendige Ergänzung. Auch der verstärkte Einsatz von Ordnungskräften der Polizei mit erweiterten Befugnissen wäre dabei als Präventionsarbeit zur Straftatvermeidung zu verstehen.

„Wir waren bei der Sicherheit am Anger schon weiter“, monierte ergänzend CDU-Stadtrat Dietrich Hagemann. Demnach gab es einst regelmäßige Verbindungen und einen entsprechenden Informationsaustausch zwischen Stadtverwaltung, Polizei und den Geschäften vor Ort. Dies wird seit einigen Jahren vernachlässigt.

Seitens der CDU-Fraktion besteht daher grundsätzliche Zustimmung zur Einstufung als sogenannter „gefährlicher Ort“. Eine regelmäßige Prüfung der Zahl der Delikte sei aus Horns Sicht notwendig. Bei sinkender Tendenz solle dann die Klassifizierung aufgehoben werden. „Wenn diese Einstufung und die entsprechenden Maßnahmen dazu beitragen, die Sicherheit der Erfurter und der Erfurter Gäste zu erhöhen, kann dies nur unterstützt werden“, erklärt Horn abschließend.

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