Von Manaf Halbouni - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57990158

Am 10. Juni im Kraftwerk Mitte

Dresden. Wie geht man auf der Bühne mit Populismus um und was können Theater und Orchester dazu tun, um Demokratie zu stärken? Diese und andere Fragen diskutiert die Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch am 10. Juni 2017, 11:30 Uhr, im theater junge generation (tjg) mit Frank Richter von der Stiftung Frauenkirche. Weitere Diskutanten sind die Intendantin des tjg, Felicitas Loewe, und Dr. Michael Wimmer, Geschäftsführer von EDUCULT. Die öffentliche Diskussion wird von Marie Sagenschneider, Deutschlandradio Kultur, moderiert.

Der Eintritt ist frei.

Annekatrin Klepsch zur Podiumsdiskussion: „Kern unserer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas ist die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. In vielen europäischen Ländern reißen derzeit tiefe gesellschaftliche Gräben auf. Unterschiedliche politische Strömungen graben munter immer weiter und tragen ganz bewusst zur Spaltung bei. Dresden ist eine der europäischen Städte, auf deren Plätzen wie auf einer Bühne die derzeitigen Konflikte ausgetragen werden. Dresden ist gleichzeitig ein Labor, in dem mit Kunst und Kultur versucht werden kann, wieder mehr Gemeinsinn zu entwickeln.“

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins vom 9. bis 10. Juni in Dresden statt. Hier treffen sich die Leitungen der deutschen Theater und Orchester sowie Kulturpolitiker und -politikerinnen, um gemeinsam über die aktuelle und zukünftige Situation von Schauspiel, Oper, Tanz und Konzert zu beraten.

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