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Schwerin. Innenminister Lorenz Caffier hat die versuchte schwere Brandstiftung in Anklam verurteilt: “Die Tatverdächtigen haben eine Gefährung für das Leben und die Gesundheit der jungen Erwachsenen, die zur Tatzeit im Gebäude übernachteten, bewusst in Kauf genommen. Ich vertraue darauf, dass die Ermittlungsbehörden die Tat schnell aufklären und der oder die vermeintlichen Täter für ihr verwerfliches Handeln zur Verantwortung gezogen werden.”


Bezug: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/3657215

Am 10. Juni 2017 gegen 03:00 Uhr warfen nach ersten Erkenntnissen der bzw. die unbekannten Täter mit Farbe gefüllte Gummihandschuhe gegen die Fassade des Demokratiebahnhofes in der Bahnhofstraße 1 in Anklam. In der Vorhalle des Objektes wurde weiterhin Qualm und Brandgeruch wahrgenommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand warfen die Täter einen Molotowcocktail durch die unverschlossene Eingangstür. Durch einen umsichtigen Zeugen konnte das Feuer mittels Feuerlöscher gelöscht werden. Der Kriminaldauerdienst aus Anklam kam umgehend zum Einsatz und führte erste kriminalpolizeiliche Maßnahmen wie Vernehmungen und die Spurensicherung durch. Im Gebäude übernachteten zum Zeitpunkt der Straftat sieben junge Erwachsene eines Pfadfindervereins.

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Am Abend desselben Tages konnten in Tatortnähe zwei männliche Jugendliche festgestellt werden. Aufgrund der ersten Ermittlungsergebnisse wurden beide Jugendliche vorläufig festgenommen. Die genauen Umstände sowie die Motivation zur Tatbegehung sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch ein politisch motivierter Hintergrund wird geprüft, sodass der polizeiliche Staatsschutz in die Ermittlungen mit einbezogen wurde. Der entstandene Sachschaden ist gegenwärtig unbekannt. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Zur Aufklärung der Straftaten bittet die Polizei um Hinweise. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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