Altenburg. In Altenburg steigt die Nachfrage nach Wohneigentum. Das gilt insbesondere für Bauland und Einfamilienhäuser. Damit bestätigt sich ein Trend, den die Stadtverwaltung bereits Anfang des Jahres registriert hatte. So wurde im Januar bekannt gemacht, dass der Stadtverwaltung im Jahr 2016 insgesamt 233 Kaufverträge zur Prüfung vorgelegt wurden, so viele wie in keinem Jahr zuvor.

Mittlerweile wurden weitere Zahlen ermittelt: So wechselten 2016 insgesamt 49 Einfamilienhäuser den Besitzer (2015 waren es nur 32), außerdem wurden fünf Bauplätze verkauft. Beide Angaben beziehen sich ausschließlich auf Geschäfte zwischen Privatleuten.

Um der anziehenden Nachfrage nach Bauland gerecht zu werden, treibt die Stadt die Entwicklung verschiedener Wohnbaustandorte voran. Aktuell gibt es noch ein freies Baugrundstück in Oberzetzscha (Am Sportplatz). Die Grundstücke im Bebauungsplan der Pauritzer Straße sind fast alle verkauft, das letzte unbebaute dort (Pauritzer Straße 59) ist reserviert.

Zu den Standorten im Eigentum der Stadt, die in Planung sind, gehört der „Zur Fasanerie“ in Ehrenberg. Dort werden nach der Erschließung, die in diesem Jahr erfolgen soll, werden 2018 zehn Bauplätze angeboten werden können.

Neben der Stadt tragen auch Private dem Trend Rechnung und entwickeln Eigenheimstandorte. So sollen unter anderem in der Bahnhofstraße zwischen Brockhausstraße und Wenzelstraße zehn Bauplätze entstehen, das Planverfahren soll in Kürze abgeschlossen werden.

Schließlich bleibt auch die Städtische Wohnungsgesellschaft ein wichtiger Akteur auf dem Altenburger Immobilienmarkt. Sie will in den kommenden Jahren hinter dem „Kaufland Südost“ auf einem 16000 Quadratmeter großen Gelände einen Wohnstandort entwickeln. Mit dem Bau des „Wohnparks Lindenau“ soll im nächsten Jahr begonnen werden, es sollen mehrere Wohngebäude mit insgesamt circa 100 Wohnungen, darunter viele Eigentumswohnungen, errichtet werden.

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