Nach einem Unfall zählt jede Minute – jede Minute, die auch Ihr Leben retten kann 

Dresden. Aktuell macht das Amt für Brand- und Katastrophenschutz im Rahmen der City Light Plakatierungsaktion „Gasse frei für 112“ auf die Notwendigkeit der Bildung von Rettungsgassen aufmerksam. Um eine Rettungsgasse zu bilden, fahren bei zweispurigen Straßen die Fahrzeuge auf der linken Spur an den linken Rand und die auf der rechten Seite an den rechten Rand. Bei drei- oder mehrspurigen Straßen wird die Rettungsgasse zwischen der linken und allen daneben liegenden Spuren gebildet. Jede Fahrschülerin und jeder Fahrschüler lernt, Rettungsfahrzeugen mit Sonderrechten Platz zu schaffen. 

Rettungsgassen sind unverzichtbar. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen schnellstmöglich an Unfallstellen gelangen, um Menschenleben zu retten. Bundesweit aber missachten Verkehrsteilnehmer bei Stau und stockendem Verkehr ihre Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse oft. 

Leider werden auch die Dresdner Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst immer wieder durch Verkehrsteilnehmer behindert, die ihre Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse ignorieren. Jeder, der schon einmal einen Notruf abgesetzt hat weiß, wie lang die Wartezeit auf einen Rettungswagen bei Notfällen erscheinen kann – gerade wenn ein Menschenleben in Gefahr ist. Alle Verkehrsteilnehmer können dazu beitragen, Menschenleben zu retten, indem sie rücksichtsvoll und vorausschauend Platz für die Einsatzfahrzeuge schaffen.