„Kriminelle gefährden Gesundheit und Leben von Bahnreisenden. Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck an Aufklärung“

Dresden. Zu den heutigen Brandanschlägen auf Signalanlagen der Deutschen Bahn AG in fünf Bundesländern, darunter auch Sachsen, sowie des aufgetauchten Bekennerschreibens von G20-Gegnern, erklärt der sächsische Innenminister und Vorsitzende der Innenministerkonferenz Markus Ulbig:

„Die Brandanschläge auf Kabelschächte entlang mehrerer Bahnstrecken sind schwere Straftaten und werden mit aller Konsequenz von uns verfolgt und geahndet.

Ich verurteile diese feigen Anschläge scharf. Den Kriminellen muss klar sein, dass sie damit nicht nur für einen enormen wirtschaftlichen Schaden verantwortlich sind, sondern unter Umständen Gesundheit und Leben von Bahnreisenden gefährden. Das hat nichts mehr mit Globalisierungs- und Gesellschaftskritik zu tun, das ist einfach nur hoch kriminell und erfordert eine harte Bestrafung.

Seit den frühen Morgenstunden arbeiten die Sicherheitsbehörden der fünf betroffenen Bundesländer und des Bundeskriminalamtes mit Hochdruck an der Aufklärung der Anschläge. In Sachsen hat dazu das Operative Abwehrzentrum die Ermittlungen übernommen.

Ich kann nur an alle G20-Kritiker appellieren, sich nicht an derartigen kriminellen Aktionen zu beteiligen oder diese auch nur ansatzweise zu unterstützen.“


Foto: Nichts geht mehr – in Naunhof (Sachsen) sind alle Bahnübergänge gesperrt. Foto: Sören Müller