Dresden. Die Entwicklung und Fertigung von Produkten für das Internet der Dinge und Industrie 4.0 gehören aktuell zu einem der wichtigsten Themen in der Mikroelektronikbranche. Heute hat die Robert Bosch GmbH umfangreiche Investitionen in einen neuen Standort in Dresden zur Ausweitung seines Halbleitergeschäfts angekündigt.

Dazu Wirtschaftsminister Martin Dulig:

„Dass Bosch den ohnehin schon bedeutendsten europäischen Mikroelektronikstandort auf diese Weise bereichert, ist eine wunderbare Nachricht für ganz Sachsen und für die gesamte deutsche Wirtschaft. Für Deutschland und Europa ist dieser Schritt enorm wichtig zum Ausbau und zur Sicherung unserer Kompetenzen in dieser, für nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche wichtigen Schlüsseltechnologie. Dem Mikroelektronikstandort Sachsen ging es schon vor dieser Entscheidung besser als jemals zuvor. Nun verleiht das Investment von Bosch dieser positiven Entwicklung weiteren Schub. Und die gemeinsamen langjährigen Bemühungen von Europäischer Kommission, Bundesregierung und Sächsischer Staatsregierung zur Stärkung der Schlüsseltechnologie Mikroelektronik in Europa, Deutschland und Sachsen tragen ein weiteres Mal Früchte. Diese Standortentscheidung von Bosch ist in der langen und auch von Volatilität gekennzeichneten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche in Sachsen ähnlich bedeutsam wie die Entscheidung von Siemens Ende 1993 für eine Halbleiterfertigung in Dresden.“