Leipzig. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Dresden führte am 21.Juni 2017 mehrstündige Kontrollen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz in Leipzig durch.

Im Mittelpunkt der durch das Landeskriminalamt Sachsen, die Bereitschaftspolizei Sachsen und die Polizeidirektion Leipzig unterstützten Maßnahme standen vor allem Handels- und Gastronomiebetriebe im Bereich der Eisenbahnstraße im Leipziger Osten.

Insgesamt kontrollierten die Zöllner 32 Objekte und befragten mehr als
50 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen.
Nach einer ersten Auswertung besteht in mehreren Fällen der Verdacht auf illegale Beschäftigung, Leistungsmissbrauch sowie Mindestlohnverstöße. Hier werden weitere Prüfungen durchgeführt.
In mehreren Verkaufseinrichtungen wurden unversteuerte Zigaretten und Wasserpfeifentabak sichergestellt.

Von Seiten der Polizei kann festgestellt werden, dass neben der Unterstützung für die Kollegen des Hauptzollamtes, mehrere polizeilich relevante Feststellungen gemacht wurden. Konkret handelt es sich um mehrere ausländerrechtliche Verstöße, ein Fahndungstreffer, das Auffinden einer geringen Menge von Betäubungsmittel, diverses Diebesgut sowie eine Trunkenheitsfahrt.Insgesamt war dies ein erfolgreicher Einsatz, der zeigt dass staatliches Handeln durch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Behörden auch in kritischen Bereichen uneingeschränkt durchgesetzt wird.

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