Bilanz Unwetter
Keine Verletzten in Potsdam

Potsdam. Die Feuerwehr Potsdam war am Donnerstagnachmittag und in der Nacht zu Freitag aufgrund des Unwetters in der Region bei etwa 100 wetterbedingten Einsätzen. Allein wegen umgestürzter Bäume oder abgeknickter Äste aufgrund von Blitzeinschlägen und Sturm musste sie 81 Mal ausrücken. Trotz der Wetterlage blieb es in Potsdam bei Sachschäden, Personen kamen nicht zu schaden.

Beschädigt wurden unter Bäumen abgestellte Autos unter anderem in der Carl-v.-Ossietzky-Str. in Potsdam-West und in der Straße Unter den Eichen. Zudem verzeichnete die Feuerwehr 13 Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet. Neben der Berufsfeuerwehr kamen auch die Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt Potsdam zum Einsatz.

Durch die Regionalleitstelle Nordwest wurden zusätzlich 170 Einsätze in den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Havelland disponiert. „Die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet. Den Kolleginnen und Kollegen gilt mein Dank“, sagt Mike Schubert, Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung.

Die Auswirkungen auf das öffentliche Grün in der Stadt waren größer als beim Orkan Kyrill vor zehn Jahren. Allein etwa 20 Bäume auf öffentlichen Plätzen wurden so stark beschädigt, dass sie nicht erhalten werden können. Im Gegensatz zum Orkan im Januar 2007 sind die Bäume voller Blätter, was sie sehr viel anfälliger bei Sturm macht. Der Bereich Grünflächen ist mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie externen Firmen im Einsatz, um die Schäden zu beseitigen.