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Erfurt. Das Landeskriminalamt Thüringen durchsucht seit heute morgen 4:00 Uhr im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Gera geführten Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung an verschiedenen Orten in Thüringen und Niedersachsen.

Zweck der Durchsuchungen ist es, Beweismittel zu erlangen. Bei den insgesamt vierzehn durchsuchten Objekten handelt es sich weit überwiegend um Wohnräume. Die Objekte befinden sich im Südthüringer und im Erfurter Raum sowie in Göttingen.

Das zugrundeliegende Ermittlungsverfahren richtet sich gegen insgesamt dreizehn Beschuldigte, denen u. A. vorgeworfen wird, bewaffnete Waldbiwaks im Südthüringer Raum zu veranstalten oder an solchen Biwaks teilzunehmen. Zumindest einige der Beschuldigten sollen Mitglieder einer international agierenden rechtsextremen Bewegung sein, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Staats- und Gesellschaftsordnung der Bundesrepublik Deutschland und anderer europäischer Staaten abzuschaffen.

Der Einsatz wird von Spezialeinheiten des Bundes (GSG 9) sowie der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen und Thüringen unterstützt.

Im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen und mit Rücksicht auf den Datenschutz können derzeit keine weiteren Auskünfte zu dem Ermittlungsverfahren oder zu Einzelheiten der Durchsuchungen erteilt werden.

 

UPDATE 16:00 Uhr: 

Bei den heutigen Durchsuchungen bei einer rechtsextremen Bewegung im Südthüringer und im Erfurter Raum sowie in Göttingen stellten die Beamten mehrere Kurz- und Langwaffen, Waffenteile und sonstige Waffen sicher.

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