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Neubau Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Bildungswissenschaftliches Zentrum – Campus Jahnallee

Leipzig. Der Leipziger Künstler Prof. Christoph Ruckhäberle hat den Wettbewerb „Kunst am Bau“ zur Gestaltung des Neubaus des Bildungswissenschaftlichen Zentrums für die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig für sich entschieden.

Das Thema der Arbeit lautet „Laufbilder“. Der Entwurf thematisiert die Flure als lineare architektonische Räume der Bewegung und verbindet sie mit der Bedeutung von Bewegung für unser Denken, Lernen und Forschen.
Im mittleren Bauteil des Bildungswissenschaftlichen Zentrums der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät werden in den drei übereinanderliegenden Fluren die Böden mit Intarsienarbeiten in Linoleum gestaltet.
Der Arbeit gelingt es in besonderer Weise, in Farbgebung und Form einen Bezug zur Umgebung herauszustellen sowie gleichzeitig den dynamischen Aspekt des Lernens zu reflektieren – Kunst wird zum Alltag!

Der Freistaat stellt für die Realisierung der künstlerischen Idee 79.000 Euro zur Verfügung und fördert auf diese Weise zeitgenössische Bildende Kunst in Sachsen.

Der Staatsbetrieb SIB Niederlassung Leipzig II hatte zur künstlerischen Gestaltung des Neubaus einen beschränkten Einladungswettbewerb „Kunst am Bau“ ausgelobt. Der unabhängigen Jury gehörten Vertreter des Sächsischen Künstlerbundes, des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Universität Leipzig, des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement sowie der beauftragte Generalplaner agn Halle an. Der Jury unter Vorsitz von Herrn Philipp Fritzsche lagen am 22. Juni 2017 Arbeiten von acht Künstlern und Künstlerinnen zur Entscheidung vor.

Alle eingereichten Wettbewerbsentwürfe sind vom 26. Juni bis 03. Juli 2017 im Foyer des Hauses II auf dem Campus Jahnallee ausgestellt und können in diesem Zeitraum besichtigt werden.

Das Bildungswissenschaftliche Zentrum mit seinen vielfältigen Nutzungen wie einer Bibliothek, Institutsflächen einschließlich Hörsaal und einem Forschungskindergarten, nimmt mit seiner Architektur die symmetrische Gliederung der neoklassizistischen Altbauten auf und führt sie zu einer städtebaulichen Einheit zusammen. Die Ausbauarbeiten im Neubau liegen im Zeitplan. Die Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2018 geplant.

Der Freistaat Sachsen investiert für den Neubau 24,8 Millionen Euro. Diese Maßnahme wird finanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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