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Selbstorganisation und Widerstand während und nach dem Studium

Jena. Dass und wie Studierende Leistungen aus dem SGB II (Hartz IV) beziehen können, ist bisher zu wenigen Menschen bekannt. Allerdings kann damit eine längere Übergangsphase vom Bachelor zum Master finanziell überbrückt werden und auch viele Promotionen werden auf dieser Grundversorgung vorbereitet.

Was aber, wenn die Sachbearbeiter_innen beim Amt monatelang kein Geld überweisen, obwohl Du trotz den Antrag korrekt ausgefüllt und rechtzeitig abgegeben hast? Wenn Studierende mit Kind(ern) von einer Sozialleistungsstelle zur nächsten verwiesen werden? Wenn irgendwann jeder Gang zum Briefkasten mit Angst vor dem nächsten Repressionsschreiben von Jenarbeit verbunden ist?

Mit unserer Veranstaltung wollen wir Dir die nötigen rechtlichen Grundlagen aufzeigen, Damit Du während und nach dem Studium die für Dich notwendigen Leistungen organisieren kannst. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf den Bereichen „Studium mit Kind“ und „Promotion“ sowie einer Finanzierung jenseits von BAföG&Co. liegen.

Darüber hinaus wollen wir mit Dir Erfahrungen aus unserem Widerstand gegen die Schikanen des Amtes teilen und gemeinsam Wege entwickeln, den Leistungsbezug gut zu überstehen oder sogar als Lebensphase einzurichten. Aber wir wollen uns mit Dir nicht nur über unsere konkreten Erlebnissen mit Jenarbeit austauschen, sondern auch miteinander vernetzen, uns gegenseitig informieren und unterstützen.

Diese Veranstaltung wird finanziert und durchgeführt vom Sozialpolitischen Referat des StuRa FSU Jena.

Terminhinweis:
Input und Gesprächsrunde
Mittwoch, 28 Juni, 18 bis 20 Uhr, HS 6, CZS 3

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