Von Jürgen Matern - Eigenes Werk (JMatern_071104_8454-8458_WC.jpg), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3064083 - an den Rändern beschnitten.

Berlin. Am Freitag soll der Deutsche Bundestag über die „Ehe für alle“ abstimmen. Der Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski kritisiert den damit verbundenen Koalitionsbruch der SPD:

„Die SPD begeht mit ihrem Wahlkampfmanöver einen schweren Vertrauensbruch und instrumentalisiert ein wichtiges Thema für ihre Zwecke. Ich hätte mir gewünscht, dass die Debatte über die „Ehe für alle“, mit Ruhe und Respekt geführt wird vor denen, die sich damit schwertun und vor denen, die dafür offen sind.

Ohne einen solchen Diskussionsprozess werde ich einer „Ehe für alle“ nicht zustimmen. Die Ehe ist für mich und viele andere ein kulturell und religiös geprägter Begriff, der die Verbindung von Mann und Frau meint. Als solche ist sie auch im Grundgesetz geschützt.

Zugleich respektiere ich es, wenn Menschen in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften glücklich sind und füreinander einstehen. Deshalb haben wir auch in den letzten Jahren die eingetragenen Lebenspartnerschaften der Ehe in vielen rechtlichen Belangen gleichgestellt sowie eine steuerliche Gleichbehandlung festgelegt.“

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