Dierk Homeyer: Ein herber Rückschlag für den Industriestandort Brandenburg

Potsdam. Die Firma Bombardier hat am Donnerstag angekündigt, große Teile der Produktionskapazitäten am Standort Hennigsdorf abbauen zu wollen. Im Zuge dessen sollen mehrere hundert Stellen abgebaut werden. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dierk Homeyer, bedauerte die Entscheidung des Zugherstellers. „Der Stellenabbau von Bombardier ist eine fatale Nachricht für hunderte Brandenburger und ihre Familien und ein herber Rückschlag für den Industriestandtort Brandenburg.“

Homeyer forderte von der Landesregierung ein Sofortprogramm für Hennigsdorf. Es brauche jetzt eine deutlich stärkere Anstrengung für die Ansiedlung neuer Arbeitgeber in der Region als bisher, so der CDU-Wirtschaftsexperte. „Die Landesregierung aus SPD und Linke muss sich die Frage gefallen lassen, warum es in Brandenburg immer weniger Industrie gibt, während in Sachsen die CDU-Regierung Neuansiedlungen im Milliardenwert organisiert bekommt. Brandenburg muss wieder attraktiver für die Industrie werden, einfach nur die Wirtschaftsförderung umzubenennen wird dafür nicht genügen.“