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Erfurt. Nach dem Verlust eines Kindes bleiben trauernde Eltern zurück, die sich in sogenannten Selbsthilfegruppen „Verwaiste Eltern“ begegnen und im Austausch Anteilnahme und Unterstützung erfahren. Zurückbleibende Geschwister werden in ihrer Trauer oft übersehen und bleiben mit ihrem Schmerz nicht selten lange allein. Im Rahmen der neu gegründeten Selbsthilfegruppe für erwachsene „Verwaiste Geschwister“ werden Menschen eingeladen, die den Verlust einer Schwester oder eines Bruders betrauern. Dieser kann auch schon länger zurückliegen und vielleicht die eigene Kindheit oder Jugend geprägt haben. Das nächste Treffen findet am Dienstag, dem 4. Juli 2017, um 18:30 Uhr im Augustinerkloster Erfurt statt.

In einem geschützten Raum besteht die Möglichkeit, über den erlebten Verlust zu sprechen und Erfahrungen mit der eigenen Trauer auszutauschen. Gespräch, Anteilnahme und Austausch stehen im Mittelpunkt der etwa zweistündigen Treffen.

Fragen und Erwartungen können gerne im Voraus telefonisch mit der Initiatorin dieser Selbsthilfegruppe, Isabel Weber (wochentags 17 – 19 Uhr, Tel. 0151 41432320, E-Mail: weberisabel@gmx.de) oder mit Marcus Sternberg vom Thüringer Hospiz- und Palliativverband (Tel. 0172 7831246, E-Mail: m.sternberg@hospiz-thueringen.de) besprochen werden. Auch ein persönliches Vorgespräch ist möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) im Amt für Soziales und Gesundheit (Tel. 0361 655-4204, E-Mail: kiss@erfurt.de).

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