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Erfurt. „Das es im Saale-Thüringen-Südharz-Netz in den letzten Tagen zu 75 ausgefallenen Fahrten gekommen ist, schadet dem Ansehen des öffentlichen Nahverkehrs“, erklärt Dr. Gudrun Lukin, Sprecherin für Verkehrspolitik der Linksfraktion im Landtag.

Abellios Begründung mit Personalengpässen durch Urlaub und Krankenstände von Mitarbeitern sowie den zahlreichen Baustellen im betroffenen Netz ist ein Aspekt, die von ehemaligen Mitarbeitern geäußerten Vorwürfen an das Unternehmen ein anderer. Ihnen muss man entschieden nach gehen. „Es kann nicht sein, dass die Mitarbeiter_innen von Abellio auf Grund von Sparmaßnahmen massiv Überstunden anhäufen müssen und dadurch Löcher in der Personaldecke gestopft werden sollen. Leidtragende sind dann die Reisenden sowie das eigene Personal.“ Genauso notwendig ist es aber auch, Fragen nach den Kriterien in den Ausschreibungen für die Schienennetze zu stellen. Die Verträge müssen den notwendigen Spielraum für Unternehmen und die angestellten Eisenbahner_innen sowie Mitarbeiter_innen lassen. Wettbewerb auf der Schien darf nicht zu Lasten der Angestellten und Fahrgäste gehen.

„Die Unternehmen müssen dafür Sorge zu tragen, dass genügend gut ausgebildetes Personal zur Verfügung steht und die Kunden über mögliche Zugausfälle frühzeitig informieren.“, so Frau Dr. Gudrun Lukin weiter.

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