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Erfurt. Zur Entscheidung des Bundestags, die Netzentgelte in Ost und West anzugleichen, erklärt Stephanie Erben, Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Thüringen:

„Endlich kommt die Angleichung der Netzentgelte in Ost und West. Wir Grüne haben uns seit langem für eine faire bundesweite Kostenverteilung eingesetzt. Maßgeblich war hierbei die Bundesratsinitiative unser Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund, auf deren Druck sich die Bundesregierung nun endlich bewegt hat.

Jahrelang wurden sowohl Privathaushalte als auch kleine und mittelständische Unternehmen in den ostdeutschen Bundesländern durch deutlich höhere Netzentgelte bei den Kosten der Energiewende benachteiligt. Dass die Bundesregierung jetzt kurz vor der Wahl diese Ungleichbehandlung abstellen will, kommt ziemlich spät und leider auch nur verzögert in mehreren Schritten. Denn die Angleichung der Netzentgelte wird vertagt und soll schrittweise von 2019 bis 2022 erfolgen. Ich hätte mir dies deutlich früher gewünscht. Die Energieversorger sind nun in der Pflicht, diese Entlastung von jährlich rund 6 Mio. Euro an ihre Kundinnen und Kunden in Thüringen weiterzugeben. Ich bin davon überzeugt, dass dadurch die Akzeptanz der Energiewende hin zu sauberem, dezentral erzeugtem Strom weiter steigen wird.“

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