Innenstaatssekretär Wilhelm: „Führungsstab zur Information und seelsorgerischen Betreuung der Angehörigen in Polizeidirektion Dresden eingerichtet“

Dresden. Bei einem schweren Busunglück auf der A9 in Bayern ist heute eine Reisegruppe mit Senioren aus Sachsen verunglückt. Nach bishgerigen Erkenntnissen sind bei dem Unglück mehrere Businsassen ums Leben gekommen. Etwa 30 Männer und Frauen wurden zum Teil schwer verletzt.

Wie viele Sachsen unter den Opfern sind, ist wegen der Schwere des Unfalls bisher noch unklar. Zudem waren auch Reisende aus anderen Bundesländern im Bus.

„Der Nachricht von dem schrecklichen Busunfall einer überwiegend sächsischen Reisegruppe in Bayern mit Toten und Verletzten macht mich tief betroffen. Ich möchte den Angehörigen, Freunden und Bekannten der Opfer mein tiefes Mitgefühl sowie meine Anteilnahme ausprechen. Den Verletzten wünsche ich baldige und volle Genesung“, sagte Sachsens Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm.

„Ich möchte gleichzeitig den vielen Einsatzkräften aus Bayern für ihre Arbeit danken und sichere den Kollegen jede Hilfe aus Sachsen zu. Wir haben bei der Polizeidirektion Dresden einen Führungsstab eingerichtet. Dieser unterstützt die Bayerische Polizei bei der Identifizierung der Opfer. Zudem wird dort die Information sowie die seelsorgerische Betreuung der Angehörigen in Sachsen koordiniert“, so Wilhelm weiter.

Für Angehörige wurde die Service-Telefonnummer 0800/7766350 geschaltet.


Hier finden Sie ein Video des Bayerischen Rundfunks:

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