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Weimar. Eine interaktive Klanginstallation im Garten des Kirms-Krackow-Hauses in Weimar wird im Juli ein Erlebnis der besonderen Art bieten Es handelt sich um die Idee einer Klanginstallation, die sich mit Themen Hören, akustischer Ökologie und Umweltklängen beschäftigt.

Ziel ist es, den Garten als einen Ort zu erweitern, der zum Hinhören anregt und an dem sich künstliche Klänge mit ursprünglich schon in der Umgebung präsenten Klängen verbinden. Die ursprünglichen Klänge gilt es zu respektieren und zu verbessern, um eine neue Klanglandschaft zu kreieren, in der unbekannte und alltägliche Klänge zusammen eine Musik erschaffen.

Die Installation besteht aus sanften und nicht-invasiven Klänge, die von einem Computer erzeugt und durch Lautsprecher im Garten verteilt werden. Dazu werden zehn kleine Lautsprecher an verschiedenen Positionen des Gartens aufgestellt. Die synthetischen Klänge werden algorithmisch komponiert, um synergetische Beziehungen zu den umliegenden Klängen zu erzeugen. Die Technologie dient als Rahmen, um die Aufmerksamkeit auf die Umgebungsgeräusche zu lenken. Sie ist eine Art Netzwerk, welches deren unberechenbare Schönheit einfängt und hervorhebt. Außerdem reagiert die Klanggenerierung auf spezifische hörbare Signale, die die Klanglandschaft des Gartens charakterisieren. Das System hört zu, interagiert und komponiert zusammen mit der umliegenden Klanglandschaft.

Das Kunstprojekt von Alfredo Ardia ist Ergebnis seiner Abschlusspräsentation einer Studienarbeit an der Bauhaus-Universität Weimar. Zu erleben am 6., 7., 13., 15. und 16. Juli jeweils in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr im Garten des Kirms-Krackow-Hauses.

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