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Helmut Holter folgt auf Birgit Klaubert.
Ministerpräsident Ramelow dankt Klaubert und bezeichnet Holter als herausragende Wahl

Erfurt. Mit Schreiben vom 1. Juli 2017 hat die Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Birgit Klaubert, Ministerpräsident Bodo Ramelow um Entlassung aus dem Amt gebeten. Ministerpräsident Ramelow hat dem Ersuchen von Frau Klaubert stattgegeben und entschieden, dem Kabinett Helmut Holter als neuen Bildungsminister vorzuschlagen.

In ihrem Schreiben an Ministerpräsident Ramelow erklärte Ministerin Klaubert, sie könne, obwohl inzwischen von ihrer schweren Krankheit genesen, nicht garantieren „für die gesamte Dauer der verbleibenden Wahlperiode ihr Amt ohne weitere oder neue gesundheitliche Beeinträchtigung auszuüben.“

Ramelow würdigt die Leistung Klauberts: „Birgit Klaubert hat in schwieriger Zeit ein herausforderndes Amt übernommen und wichtige Reformen ins Werk gesetzt. Sie hat nach jahrelangem durch die Vorgängerregierung verursachtem Stillstand die Neueinstellungen von Lehrern forciert, ihre Verbeamtung vorangetrieben und zeichnet maßgeblich für das beitragsfreie Kitajahr verantwortlich.“ Dafür, so Ramelow, danke er ihr herzlich: „Ich zolle der Entscheidung von Frau Klaubert großen Respekt, dass sie auf eigenen Wunsch um Entlassung aus dem Amt gebeten hat. Wer weiß, wie leidenschaftlich sich Birgit Klaubert für die Bildung eingesetzt hat, kann ahnen, dass ihr dieser Schritt nicht leicht gefallen ist. Er zeugt von hohem Verantwortungsbewusstsein.“
Er wünsche ihr für die Zukunft alles Gute.

Zugleich bezeichnete Ramelow ihren designierten Nachfolger Helmut Holter als „herausragende Wahl“. Holter, so Ramelow, „kennt das Regierungsgeschäft aus seiner langjährigen Erfahrung als Minister und stellvertretender Ministerpräsident in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Erfahrung ist gerade bei einem sensiblen und emotional besetzten Thema wie Bildung von hohem Wert. Zudem hat sich Helmut Holter durch seine Mitarbeit in der von mir einberufenen Schulkommission bestens mit dem Thüringer Bildungssystem vertraut machen können und mit seiner Expertise wertvolle Beiträge zu den anstehenden Reformen geleistet.“ Bildung stehe auf der politischen Agenda der Landesregierung weit oben, sagt Ramelow weiter. Er sei überzeugt, dass Holter eine sehr gute Arbeit leisten werde: „Er ist der richtige Mann für Thüringen und steht für Reformen mit Augenmaß. Davon wird das Bildungssystem in Thüringen in hohem Maße profitieren, vor allem aber die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer.“

Ramelow dankt auch dem Chef der Staatskanzlei, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, der während der Krankheit Klauberts das Bildungsministerium kommissarisch geleitet hat, für seine hervorragende Arbeit.

Helmut Holter soll in der nächsten Sitzung des Thüringer Landtages als neuer Minister für Bildung, Jugend und Sport vereidigt werden. Holter will die parlamentarische Sommerpause nutzen, um sich weiter mit dem Amt vertraut zu machen und um Gespräche mit möglichst vielen Akteuren im Bildungssektor zu führen.

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