Jena. Das Wahlkreisbüro der AfD-Landtagsabgeordneten Wiebke Muhsal in Jena wurde in der vergangenen Nacht verwüstet. Das Sicherheitsglas der Eingangstür wurde zerschlagen, ein Bürofenster eingeschlagen und eine weiße Substanz im kompletten Büro verteilt. Ob es sich um Gefahrenstoffe handelt, wird aktuell von der Polizei geprüft. Die Mitarbeiterin von Frau Muhsal muss sich deshalb beim Notdienst aufhalten und auf Entwarnung warten.

Dazu sagt Wiebke Muhsal:

„Die linksextremen Feiglinge in Jena werden immer dreister und schrecken vor nichts zurück. Wie bei den Ausschreitungen in Hamburg geht es offenbar darum, nicht nur AfD-Vertreter, sondern das Bürgertum als solches durch Terror und Gewalt einzuschüchtern. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass es sich nicht um eine giftige Substanz handelt, und meine Mitarbeiterin somit nicht in ihrer Gesundheit geschädigt wird. Ich hoffe auf breite Solidarität.“

Stefan Möller, parlamentarischer Fraktionsgeschäftsführer, ergänzt:

„Diesen feigen Anschlag verurteile ich scharf. Jena hat ein Problem mit Linksextremismus. Das müssen die Verantwortlichen in der Stadt und in der Landesregierung endlich eingestehen und tätig werden. Bei dem von uns heute beantragten Sonderplenum wird es die Gelegenheit geben, die notwendigen Konsequenzen aufzuzeigen.“

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