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Es darf keine Unterschiede der Würdigung der zum G-20 eingesetzten Polizisten geben.

DPolG fordert 3 Tage Sonderurlaub für die in Hamburg eingesetzten Kolleginnen und Kollegen

Erfurt. Grundsätzlich begrüßt die Deutsche Polizeigewerkschaft Thüringen e.V. (DPolG) die vom Innenminister Dr. Poppenhäger angekündigte Würdigung der außerordentlichen Leistungen der zum G-20 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen mit einem Tag Sonderurlaub.

Die 450 Thüringer Kolleginnen und Kollegen wurden bei ihrem Einsatz in der Hansestadt dauerhaft bis zur physischen und teilweise auch psychischen Leistungsfähigkeit gefordert. „Als Gewerkschaft begrüßen wir, dass sich die Landesregierung entschlossen hat, diese Leistung mit Sonderurlaub zu würdigen“ erklärt hierzu der DPolG Landesvorsitzende, Jürgen Hoffmann.

Unsere Thüringer Polizistinnen und Polizisten verrichteten ihren Dienst dabei gemeinsam mit Kollegen aus anderen Bundesländern. Bundesländer, wie beispielsweise Berlin, Hamburg, oder Niedersachsen haben sich ebenfalls entschieden, die Leistungen ihrer in der Hansestadt eingesetzten Kollegen mit Sonderurlaub zu würdigen.

„Jedoch bekommen die Kolleginnen und Kollegen aus diesen Ländern 3 Tage Sonderurlaub. Es wird unseren Polizisten nicht zu vermitteln sein, warum es solch einen Unterschied zu Thüringen gibt“ erklärt Hoffmann. „Egal, aus welchem Bundesland die Kolleginnen und Kollegen kamen – sie alle waren den gleichen Belastungen ausgesetzt! Warum dies unterschiedlich gewürdigt wird, ist für unsere Kollegen, aber auch für uns als Gewerkschaft nicht nachvollziehbar. Wir erwarten von der Landesregierung, dass hier keine Unterschiede in der Leistungsbewertung gemacht werden und unseren Kolleginnen und Kollegen die gleiche Wertschätzung entgegengebracht wird, wie denen aus Berlin oder Hamburg! Drei Tage Sonderurlaub sollten da nicht zu viel verlangt sein!“ fügt Hoffmann abschließend hinzu.

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