Langfristige Bemühungen des tlv führen zu erstem Teilerfolg

Erfurt. „Wir freuen uns, dass sich die Landesregierung endlich auf den Weg gemacht hat“, kommentiert Frank Fritze, stellvertretender Landesvorsitzender des tlv thüringer lehrerverband, eine Medienmitteilung aus dem TMBJS vom 14. Juli. Darin wurde angekündigt, dass die Lehrkräfte an den Thüringer Regelschulen ab dem 1. Januar 2018 eine ruhegehaltsfähige Zulage in Höhe von 50 Prozent der Differenz von A12 nach A13 erhalten sollen. „Mit dieser Entscheidung hat das jahrelange Ringen des tlv um eine bessere Bezahlung der Thüringer Regelschullehrer endlich zu einem ersten kleinen Teilerfolg geführt.“

Der tlv bemängele schon länger die unattraktiven Einstellungsbedingungen für den Lehrernachwuchs in Thüringen, so Fritze weiter. „Zuletzt haben wir die von einigen Kolleginnen und Kollegen auf den Weg gebrachte Landtagspetition zu diesem Thema aktiv unterstützt.“ Allerdings könne noch keine Entwarnung gegeben werden. „Noch ist unsere Forderung, für alle Regelschullehrer verbindlich die A13-Besoldung einzuführen, nicht umgesetzt. Wir halten daran fest, denn anders wird es nicht gelingen, dem Lehrermangel wirksam zu begegnen.“ Dies sei umso dringlicher, da andere Bundesländer schon viel weiter seien: „In Berlin werden ab dem kommenden Schuljahr sogar schon die Grundschullehrer im Eingangsamt A13 besoldet. Davon sind wir hier leider noch Lichtjahre entfernt.“