Dresden. Mit Bezug auf eine Pressemitteilung des Verbandes der Ersatzkassen e.V. zum Luftrettungsdienst in Sachsen vom heutigen Tage teilt die Landesdirektion Sachsen (LDS) mit, dass die Notfallrettung aus der Luft im Freistaat auch ab Jahresbeginn 2018 kontinuierlich fortgesetzt wird.

Die LDS bereitet die mit Auslaufen der gegenwärtigen Verträge zum Jahresende 2017 bzw. Mai 2018 erforderliche Neuausschreibung des Dienstes momentan vor und tauscht sich dabei mit allen beteiligten Akteuren aus. Bei einem Treffen Anfang Juli 2017 mit den Kostenträgern hat auch ein Vertreter des Verbandes der Ersatzkassen teilgenommen.

Das angelaufene Vergabeverfahren hat zu klären, wer in den folgenden sieben Jahren von den vier Stationen in Sachsen aus zu Luftrettungseinsätzen starten wird. Zu Inhalten des laufenden Verfahrens wird in der dafür vorgesehenen Form und zum erforderlichen Zeitpunkt durch die LDS informiert werden. Die Konsultationen mit den beteiligten Stellen werden im laufenden Verfahren auch weiterhin im rechtlich möglichen und notwendigen Maß stattfinden.

Auf Grund des komplexen Vergabeverfahrens kann die komplette Neuvergabe der zum Jahresende 2017 auslaufenden Verträge voraussichtlich nicht abgeschlossen werden. Der kontinuierliche Betrieb des Luftrettungsdienstes in Sachsen würde in diesem Fall durch rechtskonforme Zwischenlösungen abgesichert.