BBBank und „wünschdirwas e.V.“ übergeben Geschenke im Wert von 10.000 Euro

Leipzig. Mit Teddy, Lillifee und den Schlümpfen auf Abenteuerkurs im Krankenhaus: Eine Spendenaktion der BBBank Stiftung, der BBBank und wünschdirwas e.V. beschert Spaß und Ablenkung in der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL)

Schluss mit der Langeweile im Krankenbett: In der Kinder- und Jugendabteilung des UKL halten neues Spielzeug, Dinge zum Basteln oder Bauen sowie Spielekonsolen Einzug auf die Stationen, um ein wenig Spaß und Ablenkung in den oft belastenden Klinikalltag zu bringen. Diese und andere Anschaffungen sind dank einer großzügigen Spende von 10.000 Euro der BBBank Stiftung und der BBBank an den Verein wünschdirwas möglich.

Der gemeinnützige Verein wünschdirwas mit Sitz in Köln setzt sich seit 28 Jahren bundesweit für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche ein, erfüllt individuelle Herzenswünsche und bringt unter anderem mit zahlreichen Klinikprojekten Spiel, Spaß und Abwechslung in den Krankenhausalltag.
So wie jetzt am UKL. Neben nagelneuen Spielkonsolen inklusive kind- und altersgerechter „Games“ halten auch vier Frühchenpuppen Einzug in die Klinik. Mit den lebensecht anmutenden Nachbildungen von Frühgeborenen sollen Familienangehörige in der komplizierten Pflege der Risikobabys geschult werden.
Pflegekräfte in der sozialmedizinischen Nachsorge von beispielsweise frühgeborenen oder auch krebskranken Kindern werden mit Laptops ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, jederzeit auf wichtige Daten zuzugreifen und schnell mit verschiedenen Partnern zu kommunizieren oder etwa Anträge zu stellen.

Die Geschenke haben einen Wert von rund 10.000 Euro. Gesammelt wurde das Geld bei einer Weihnachtsspendenaktion der BBBank Stiftung und der BBBank für Klinikprojekte des Vereins „wünschdirwas“. „Die Spender möchten damit das Klinikpersonal bei seiner täglichen Arbeit zum Wohl der Mädchen und Jungen unterstützen und den kleinen und jugendlichen Patienten ein wenig Ablenkung während langwieriger Klinikaufenthalte schenken“, sagt Sylvia Dubberke, ehrenamtliche wünschdirwas-Repräsentantin für den Großraum Leipzig, die gemeinsam mit BBBank-Spendenpate Jens Kempke aus Leipzig die Neuanschaffungen übergab.

„Die vielen Geschenke haben positive Effekte, denn sie können zum einen dazu beitragen, dass durch unterhaltsame, altersgerechte Abwechslung nicht alle Gedanken der Kinder um die Krankheit kreisen, und zum anderen, dass das Pflegepersonal Eltern im Umgang mit ihren sehr kleinen Babys unterstützen kann und ihnen damit Sicherheit vermittelt werden kann. Wir sind sehr glücklich, dass wir in unserer Arbeit so hilfreich unterstützt werden, erklärt Kerstin Voigt, Geschäftsführende Pflegerische Departmentleiterin am Universitätsklinikum Leipzig.


Jens Kempke (li.), Spendenpate der BBBank aus Leipzig, und Sylvia Dubberke (re.), Repräsentantin für den Großraum Leipzig des Vereins „wünschdirwas e.V.“, bei der symbolischen Übergabe der Geschenke an das Universitätsklinikum Leipzig. Marissa Rolls (2.v.l.), Assistenz der Geschäftsführenden Pflegerischen Departmentleitung, nahm die Spenden dankend an. Auf den Stationen von Prof. Ulrich Thome (hinten, Mi.), Leiter der Abteilung Neonatologie, Angelika Fricke (2.v.r.) Schwester auf der Neonatologie, und Schwester Susann Schimang (vorn, Mi.) von der Kinder- und Jugendpsychiatrie werden sie nun zum Einsatz kommen. Die Kinder Patricia Pfützner (vorn, li.) und Vivien Engler (vorn, re.), die gerade auf Station liegen müssen, freuen sich schon auf die neuen Spiele., Foto: Ines Christ / UKL


Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 400.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.