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Erfurt. Über 18 Mal rief am Dienstagabend ein alkoholisierter Mann bei der Polizei an und beschuldigte einen Beamten, bei einem vorangegangenen Sachverhalt den Schlüssel zu seiner Wohnung gestohlen zu haben. Auch mehrfache Hinweise, dass die Beamten seinen Schlüssel nicht hätten und er sich gerade strafbar mache, hielten ihn nicht von seinem Handeln ab. Er gab weiter- hin an, er habe eine Waffe und würde diese auch einsetzen. Vor Ort konnte der Mann vor der Wohnung auf dem Herrenberg sitzend angetroffen werden.

Auch hier bestätigte er seine Angaben mehrfach. Als jedoch der Schlüsseldienst anrückte, um die Wohnungstür zu öffnen, zog der 44-Jährige den Schlüssel aus seiner Socke. Bei der anschließenden Wohnungsnachschau konnte keine Waffe gefunden werden.

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Doch auch nachdem die Beamten den Ort des Geschehens verlassen hatten, gab der Mann keine Ruhe. Erwählte weiterhin den Notruf und beschwerte sich darüber, dass die Polizeibeamten unrechtmäßig seine Wohnung betreten und dabei mehrere Einrichtungsgegenstände beschädigt hätten. Erst die Androhung der Gewahrsamnahme zur Unterbindung weiterer Straftaten schreckte den Mann ausreichend ab, um nicht erneut anzurufen.

Er muss sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen, falscher Verdächtigung und der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten.

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