Auf dem Foto sind abgebildet: (von li.) Christian Kühnel, Dr. Thomas Winkens, Dr. Anja Sophie Gabler, Privatdozent Dr. Martin Freesmeyer. Bildnachweis: UKJ/ Steffen Wiegand

Dr. Anja Sophie Gabler, Jungmedizinerin aus der Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Jena (UKJ), erhält den Alavi-Mandell-Award für Forschungen zum Einsatz von radioaktivem Jod

Jena. Die junge Ärztin Dr. Anja Sophie Gabler vom Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat für ihre Publikation zum Einsatz von radioaktivem Jod in dem führenden Journal des Fachgebiets der Nuklearmedizin, dem JNM (The Journal of Nuklear Medicine) den amerikanischen Alavi-Mandell-Award erhalten. Dr. Gabler forscht zum Einsatz von radioaktivem Jod-124 bei Untersuchungen gutartiger Schilddrüsenerkrankungen.

Sie untersuchte dabei, wie gering die Menge von Jod-124 sein darf, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. „Die Patienten sind einer geringeren Strahlenbelastung ausgesetzt und die Kosten können gesenkt werden“, fasst Gabler die Vorteile zusammen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen wurden durch den Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin, Privatdozent Dr. Martin Freesmeyer betreut. Als Autoren waren neben Gabler und Freesmeyer auch Dr. Thomas Winkens und Medizinphysik-Experte Christian Kühnel beteiligt.

Der Alavi-Mandell-Award soll junge Wissenschaftler ermuntern, ihre akademische Karriere voranzutreiben und im Bereich der Nuklearmedizin zu forschen. „Ich freue mich sehr über diesen ausländischen Preis und habe überhaupt nicht damit gerechnet“, gesteht die geehrte Medizinerin, die gerade erst Ihr Studium der Humanmedizin abgeschlossen hat. Sie freut sich vor allem über die Unterstützung aus der Klinik für Nuklearmedizin und über den „Teamerfolg“.

Der Alavi-Mandell-Award ist bereits der zweite Preis für Dr. Gabler. Die 25-jährige Jungmedizinerin hat bereits den Wissenschaftspreis der Thüringer Gesellschaft für Radiologie und Nuklearmedizin für ihre Forschungen erhalten.