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Erfurt. Am 21. Juli befuhr gegen 14:30 Uhr ein 38-jähriger Motorradfahrer die Nordhäuser Straße aus Richtung Dubliner Straße kommend in Richtung stadteinwärts. Hier beschleunigte der Fahrer auf über 120km/h und wechselte wegen der Verkehrsdichte mehrfach die Fahrbahnen. Im weiteren Verlauf bog er in die Riethstraße in Richtung Mittelhäuser Straße ein, überholte noch vor der der Fahrbahn verengten Brücke zwei weitere Pkw, um dann anschließend in den Fuchsgrund einzubiegen.

Hier bemerkte der 38-jährige die Verfolgung durch die Polizei und beschleunigte wiederum auf über 100 km/h. Mit dieser Geschwindigkeit passierte er den dortigen Kindergarten. Im Anschluss setzte seine Flucht über den Verbindungsgehweg zum Nettelbeckufer fort. Dies misslang im weiteren Verlauf, da der 38-jährige die nächste Linkskurve des Nettelbeckufer wegen der massiven Geschwindigkeitserhöhung nicht mehr schaffte, eine Vollbremsung einleitete und geradeaus über den Bordstein auf den Gehweg bzw. Grünbereich fuhr.

Die rasante Fahrt konnte hier gestoppt werden, der Fahrer verletzte sich bei seiner Aktion nicht. Später stellte sich heraus, dass seine Flucht ohne jeglichen Grund erfolgte.

Nun wird gegen den Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Da es gegenwärtig keine Erkenntnisse gibt, ob sich Personen vor dem Raser in Sicherheit bringen mussten, bittet der Inspektionsdienst Erfurt Nord um sachdienliche Hinweise unter 0361-7840-0.

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