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Berlin. Bei den Audi-Modellen A7 und A8 mit den Euro-5-Motoren V6 3,0 TDI und V8 4,2 TDI mit den Getriebevarianten AL 551 und AL 951 haben die Analysen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) ergeben, „dass die Fahrzeuge nicht so gebaut worden sind, dass sie die für die Erteilung der Typgenehmigung vorgesehenen Schadstoffgrenzwerte im Getriebeschaltmodus einhalten.“

Das teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/13118) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/12714) mit. Nach Auffassung des KBA seien die festgestellten Abgasstrategien nicht vorschriftsmäßig und damit unzulässig, heißt es in der Antwort. Daher sei ein amtlicher Rückruf der betroffenen Fahrzeuge zur Herstellung der Vorschriftsmäßigkeit angeordnet worden.

Die Fahrzeuge seien nicht vorschriftsmäßig, weil über die Lenkwinkelerkennung die Schaltstrategie angepasst werde und in der Folge die zulässigen Schadstoffgrenzwerte im Getriebeschaltmodus überschritten würden, schreibt die Regierung. Erste Prüfergebnisse hätten eine Überschreitung des Grenzwertes für Stickstoffoxide um bis zu 65 Prozent gezeigt. Das KBA habe weitere eigene Prüfungen initiiert, deren Ergebnisse noch nicht vorlägen, heißt es in der Vorlage.

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