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10.000 Unterschriften für Methadon in Krebsmedizin // Petition von Angehörigem, der 5 Menschen durch Krebs verlor // Medizinische Studien zeigen Behandlungserfolg

Rainer Just fordert mit einer openPetition den Einsatz von Methadon für Chemotherapie-Patienten. Er beruft sich dabei auf die Behandlungserfolge in Tests mit Methadon von Dr. Friesen, die seit ca. 10 Jahren an der Uni Ulm in der Krebsforschung tätig ist. Fünf Angehörige hat er bereits an Krebs verloren. Rund 230.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Krebs. Über 10.000 Menschen haben die Petition bereits unterschrieben.

“Weil ich nicht will, dass das, was mir passiert ist, auch anderen widerfährt. Hier in meinem Ort gibt es einen vierjährigen, der zur Chemotherapie muss. Wenn ihm sonst nichts helfen kann, warum dann nicht Methadon?”. Herr Just sieht die Schuld in der Pharmaindustrie, die das Medikament zurückhalte, um andere, teurere Medikamente zu verkaufen. Schon vor zehn Jahren habe Frau Dr. Friesen an der Universität Ulm erste Behandlungserfolge nachgewiesen. Das Schmerzmittel ist vor allem aus der Suchtbehandlung von Heroinabhängigen bekannt.

Nach Fernsehauftritten von Frau Dr. Friesen beschließt er, eine Petition zu starten. Einen Monat später verschwindet der Inhalt von der Uni-Website von Frau Dr. Friesen. Ihre Forschungsergebnisse und Literaturangaben sind auf der Website der Universität Ulm nicht mehr auffindbar. Herr Just erkundigt sich bei einem Fachkollegen der Krebsforscherin. Der antwortet: “Was da so abläuft ist bizarr bis grotesk. Danke für die Petition!”

Die Petition sowie Quellen zu den Fernsehauftritten und Beiträgen von Frau Dr. Friesen finden sich in der Petition unter: www.openpetition.de/!Krebsmedizin

Bei 50.000 Unterschriften bittet openPetition den Fachausschuss des Gesundheitsministeriums des Bundestages um Stellungnahmen.

Über openPetition
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