Jena. Ein 29-jähriger Jenaer wurde durch die Polizei beim Autofahren mit seinem Handy am Ohr festgestellt und kontrolliert. Wie sich zeigte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl vor. 900 Euro sollte er zahlen, zuzüglich 157 Euro Gebühren, oder 45 Tage in Haft gehen. Der Jenaer hat bereits einige Male Bekanntschaft mit der Polizei gemacht, wobei ihm Eigentums- und Körperverletzungsdelikte zur Last gelegt worden waren. Im Fall des vorliegenden Haftbefehls ging es allerdings um das Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren). Er entschied sich, das Geld zu bezahlen und wurde daraufhin wieder auf freien Fuß gesetzt.

Weil ein 33-jähriger, stark betrunkener Mann die Wohnung einer Bekannten nicht verlassen wollte und dort gegen die Wand urinierte, kam in der vergangenen Nacht gegen 2:00 Uhr die Polizei zum Einsatz. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 3,28 Promille, weshalb ein Rettungswagen angefordert wurde. Beim Verlassen des Rettungswagens in der Notaufnahme versuchte der Mann mehrfach mit geballten Fäusten auf die Rettungssanitäter einzuschlagen, was ihm jedoch wegen seiner Trunkenheit nicht gelang. Durch das Eingreifen der begleitenden Beamten konnte er zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Nach der Fixierung am Bett musste ihm zusätzlich ein Mundschutz aufgesetzt werden, da er mehrfach in Richtung der Bediensteten spuckte. Während der Blutabnahme bedrohte er die beteiligten Personen. Ermittelt wird gegen ihn jetzt wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Widerstand, Bedrohung und Körperverletzung.

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