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Jena. Gestern Abend wüteten gegen 19.45 Uhr Einbrecher in der ehemaligen Kinderklinik in der Kochstraße. Die bisher unbekannten Täter verschafften sich zunächst Zugang zum Gelände, bevor sie sechs Scheiben des ersten Gebäudes zerstörten und zwei Feuerlöscher entleerten. Die Feuerlöscher ließen sie vor dem Gebäude liegen. Anschließend zerstörten sie noch eine Scheibe einer Zugangstür eines zweiten Gebäudes. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch nicht bekannt. Das Gebäude steht leer.

Millionenerbe nur auf dem Papier

E-Mails, die aus dem Ausland kommen, oftmals in schlechtem Englisch verfasst, sind keine Seltenheit. Gute Programme befördern sie schnell in den Spam-Ordner. Nun hat sich die Mitarbeiterin einer Bank bei der Weimarer Polizei gemeldet, da dort ein Fax eingegangen war. Darin wird von einer Frau aus Bilbao/Spanien mitgeteilt, dass nach einem tödlichen Autounfall nunmehr ein 16,2 Millionen US-Dollar-großes Erbe in einem Stahlkammergewölbe als Treuhandvermögen aufbewahrt werde. Es wird vorgeschlagen, dass 40 % dieses Geldes an den Adressaten als ausländischen Partner gehen sollen und die restlichen 60% für die Absenderin bleiben sollen. Möglicherweise wählten die Absender die Fax-Form um Ernsthaftigkeit vorzutäuschen. Am Betrugsversuch ändert es nichts.

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Würde man sich darauf einlassen und antworten, käme recht bald die Forderung nach den eigenen Kontodaten und statt der erwarteten Millionen würden die Kriminellen das eigene Konto plündern. Offenbar rechnet sich das für die aus dem Ausland agierenden Täter, wenn bei Tausenden von versandten E-Mails und Faxen auch nur wenige darauf hereinfallen und reagieren.

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