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Jena ist eine der besten Verkehrsdrehscheiben Deutschlands. Das hat ein neuer Wettbewerb des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) ergeben:

Jena ist spitze – auch in Sachen Busverkehr. Im Wettbewerb „Mobilitätsknoten des Jahres“ vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer erreichte die Lichtstadt eine Topplatzierung und wurde von einer Expertenjury als eine der vorbildlichsten Verkehrsdrehscheiben gewürdigt. Die Auszeichnung wurde in drei Kategorien entsprechend der Einwohnerzahl der Bewerber vergeben.
Mehr als 2.000 Hinweise hatten Bürgermeister, Landräte und die Bevölkerung eingereicht und 150 Orte nominiert. Ein siebenköpfiges Gremium kürte jene Städte, die ihren Einwohnern die beste Verkehrsinfrastruktur bieten, indem sie ÖPNV, Fernbus- und Schienenverkehr in zentraler Lage bestmöglich miteinander verzahnen.

Jena erreicht Top-Ergebnis

Die Jury beurteilte bei der Auswahl zentrale Faktoren wie etwa die Nähe zum Stadtzentrum, die Ausstattung der Haltestelle, den Stand der Barrierefreiheit und die Verfügbarkeit von Kundeninformationen sowie den Gesamteindruck. In der mittleren Kategorie, die Städten mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern umfasst, kam Jena in die finale Auswahl der fünf besten Bewerber und unterlag nur knapp dem Sieger Mannheim.

Fahrzeiten reduzieren und Emissionen senken

„Mobilität ist ein Grundbedürfnis und eine wichtige Voraussetzung für Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagte Enak Ferlemann. Er ist Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur und Schirmherr des Wettbewerbes. „Intelligent konzipierte Drehscheiben, die verschiedene Verkehrsträger und -angebote miteinander vernetzen, sind heute von entscheidender Bedeutung dafür, dass Menschen gut von A nach B gelangen. Solche Mobilitätsknoten machen es möglich, Fahrzeiten zu reduzieren, Emissionen zu senken und die Attraktivität von Städten und Gemeinden insgesamt zu verbessern.“

Der Wettbewerb

Der Wettbewerb „Mobilitätsknoten des Jahres“ wurde vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer ins Leben gerufen, um die Weiterentwicklung moderner Verkehrsdrehscheiben zu würdigen und voranzubringen. Ziel ist es, öffentlichkeitswirksam ein Zeichen für die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zu setzen. Der erste Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen erfolgte am 18. Juli und stieß schon bei der Premierenausgabe auf große Resonanz. Bis zum 30. Juli konnten Vorschläge gemacht werden. Ehrungen gehen in drei Kategorien an Großstädte und Metropolen mit mehr als 500.000 Einwohnern, an Mittel- und Großstädte mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern und an ländliche Regionen mit weniger als 50.000 Einwohnern. Darüber hinaus wird eine Auszeichnung an den besten Standort mit Potenzial vergeben, bei dem es sich um den am besten gelegenen noch nicht ausgebauten Standorten handelt.


Hier finden Sie die Pressemitteilung des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) auf Eastsidenews.de.