Zwei Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre Mitte“
Mit Inken Reinert, Ingeborg Lockemann und Elke Mohr I Fotografie, Video und Installation

Jena. Der Jenaer Kunstverein präsentiert in seinen Räumen im Stadtspeicher, Markt 16, bis zum 12. Oktober 2017 die Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre Mitte“ mit Arbeiten der drei Künstlerinnen Inken Reinert, Ingeborg Lockemann und Elke Mohr. Das Projekt setzt sich mit den geplanten baulichen Veränderungen der Jenaer Innenstadt auseinander. Drei große Gebiete – Eichplatz, Inselplatz und das Klinikgelände Bachstraße – sollen ein neues Gesicht erhalten und neue Funktionen erfüllen. Die Entscheidungen, die getroffen werden, sind weitreichend. Mit verschiedenen Initiativen wie „Mein Eichplatz“ oder „Ein Kunsthaus für Jena“ haben die Einwohner der Stadt gezeigt, dass sie an diesem Diskurs teilhaben wollen.

Der Jenaer Kunstverein möchte diesen Diskurs begleiten und organisiert im Rahmen der Ausstellung verschiedene Veranstaltungen. Die ersten beiden Veranstaltungen finden am kommenden Donnerstag, 14. September 2017, statt. Hierzu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt herzlich ein.


18 Uhr

„Vom Platz der Kosmonauten ins Paradies“
Ein Stadtrundgang mit der Künstlerin Inken Reinert

Aufgesucht werden Orte in Jena, die in der jüngsten Geschichte eine Veränderung erfuhren bzw. an denen bald tiefgreifende Veränderungen stattfinden werden wie Eichplatz, Holzmarkt, Theaterhaus und das Glashaus im Paradies. Im Gespräch soll ergründet werden, wie diese Veränderungen erfahren wurden und werden und welche persönlichen Erinnerungen an diese Orte noch lebendig sind. Sehr gerne kann privates Bildmaterial mitgebracht werden.

Inken Reinert wohnt und arbeitet in Berlin und ist in Jena geboren und aufgewachsen.

Treffpunkt: Jenaer Kunstverein, Stadtspeicher, Markt 16, 07743 Jena
Eintritt frei

20 Uhr

„Kunststadt Jena? Brauchen wir ein Kunsthaus?“

Podiumsdiskussion u. a. mit Dr. Gisbert Porstmann (Museen der Stadt Dresden), Heidrun Schrade (Initiative „Kunsthaus Jena“), Erik Stephan (Kurator Kunstsammlung Jena) und Jonas Zipf (Werkleiter JenaKultur)

Im Zuge der geplanten Bebauung des Eichplatzes kommt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern erneut der Wunsch auf, im Herzen von Jena ein Kunsthaus zu errichten, in dem u. a. die Kunstsammlung Jena ein neues, angemessenes Domizil finden soll. Die Stadt sieht bei der Realisierung allerdings keine Dringlichkeit und will ein Kunsthaus erst ab dem Jahr 2022 angehen.

Ort: Glashaus im Paradies Jena (www.glashaus-paradies.de)
Eintritt frei


Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre Mitte“
Inken Reinert, Ingeborg Lockemann und Elke Mohr
Fotografie, Video und Installation
bis 12. Oktober 2017
Jenaer Kunstverein e.V.
Stadtspeicher, Markt 16, 07743 Jena
Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa 12–16 Uhr, Do 12–19 Uhr

Weitere Informationen unter:
www.jenaer-kunstverein.de
www.facebook.com/Jenaer.Kunstverein.eV
Weitere Begleitveranstaltungen zur Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre
Mitte“:

Samstag, 23.09.2017, 15 Uhr
„Orchideenwanderung“
Ein Stadtrundgang mit den Künstlerinnen Ingeborg Lockemann und Elke Mohr im Rahmen der Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre Mitte“
Treffpunkt: Jenaer Kunstverein, Stadtspeicher, Markt 16, 07743 Jena
Eintritt frei

Donnerstag, 28.09.2017, 19 Uhr
„Konsum, Kommerz, Kultur – Welche Mitte brauchen wir?“
Podiumsdiskussion im Rahmen der Ausstellung „Stadt, Platz, Turm – Eine Stadt sucht ihre Mitte“ u. a. mit Dr. Arnold Bartetzky (Kunsthistoriker und Architekturkritiker, Autor der FAZ, Leipzig), Rosa Maria Haschke (Initiative „Mein Eichplatz“, Jena), Michaela Jahn (Initiative „Innenstadt Jena“), Dr. Matthias Lerm (Leiter Fachdienst Stadtentwicklung & Stadtplanung, Jena), Prof. Dr. Tilman Reitz (Institut für Soziologie, FSU Jena)
Ort: Jenaer Kunstverein, Stadtspeicher, Markt 16, 07743 Jena
Eintritt frei

Donnerstag, 5.10.2017, 19 Uhr
„Stadt, Platz, Turm“ – Ein Filmabend von und mit dem Medienwissenschaftler Rainer
Bellenbaum, Berlin
In einer Auswahl von Filmen und Filmausschnitten wird die Stadt als ein Dialog- und Interaktionsraum reflektiert und der Frage nachgegangen, inwiefern die Übermacht medialer und virtueller Zeichen sich an die Materialität und Sinnlichkeit der baulich gewachsenen und veränderlichen Stadt zurückbinden lässt.
Ort: Jenaer Kunstverein
Eintritt frei

Donnerstag, 12.10.2017, 19 Uhr
Finissage mit Künstlerinnengespräch
Ort: Jenaer Kunstverein
Eintritt frei

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