Foto: JA Thüringen/Facebook

Jena. Nach der AfD-/JA-Demonstration mit Spitzenkandidatin Alice Weidel am gestrigen Abend in Jena zieht die Landesvorsitzende der JA Thüringen, Jana Schneider, ein weitgehend positives Fazit:

„Als Veranstalter sind wir mit der Polizeiarbeit von gestern sehr zufrieden und danken allen Polizisten, die im Einsatz waren. Obwohl Lothar König auf der Seite der Gegendemonstration wiederholt dazu aufgerufen hatte, unsere Veranstaltung während des Spazierganges faktisch zu kapern und zu stören, hielten sich Störungen dank polizeilichen Eingreifens und konsequenter räumlicher Trennung in Grenzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es zu einem körperlichen Übergriff gegen einen filmenden Journalisten durch einen Demoteilnehmer. Ich verurteile diesen Angriff und wünsche dem betroffenen Journalisten alles Gute.

Als Junge Alternative Thüringen hoffen wir auf einen friedlichen Endspurt im Wahlkampf und sind optimistisch, dass der Jenaer AfD-Direktkandidat und das JA-Mitglied Denny Jankowski das Direktmandat für den Wahlkreis 191 erringt und die AfD als klar drittstärkste Kraft in den Bundestag einziehen wird. Deshalb am 24.9. Erst- und Zweitstimme AfD!“

Kritik übt Schneider an der Presseberichterstattung zuvor:

„Es ist eine bodenlose Frechheit, den Organisatoren solcher Versammlungen zu unterstellen, sie wären in irgendeiner Weise scharf darauf, dass Menschen zu Schaden kommen. Angesichts der teils schweren körperlichen Übergriffe auf Teilnehmer bei den AfD-Demonstrationen zuvor oder die jüngsten Anschläge auf AfD-Funktionäre finde ich solche und ähnliche Implikationen schlicht ekelerregend, das hat mit sachlich-kritischer Berichterstattung nichts zu tun. Falls Teilnehmer gestern in irgendeiner Form Opfer strafrechtlich relevanten Verhaltens geworden sind, sollten sie dies auf jeden Fall zur Anzeige bei der Polizei bringen.“