Jena. Ein neuer Dokumentarfilm fragt: Wie viel Russland steckte in der Sowjetunion, und wie viel Sowjetunion steckt im heutigen Russland? „Der Mythos – eine Reise in den Roten Oktober“ wird diese Woche in Weimar, Gera und Bad Klosterlausnitz gezeigt. Der Film der Regisseure Tom Franke und Frank-Otto Sperlich sowie des Drehbuchautors Lutz Rentner hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Mythos Oktoberrevolution nachzuspüren und begibt sich dazu an die originalen Schauplätze im russischen St. Petersburg.

Historiker und andere Wissenschaftler helfen, die Vorgänge zu erklären und zu beschreiben. Was war Realität, was Mythos, und was war das Ergebnis der Oktoberevolution 1917? Was haben die Bolschewiki damals dem Volk versprochen und was haben sie davon gehalten? Nach solchen Fragestellungen sieht man den Slogan der Bolschewiki „Frieden, Brot und Land“ in einem anderen Licht.

Nach dem Film wird jeweils ein Publikumsgespräch mit den Filmteam angeboten.
Der Film hat eine Länge von 45 Minuten, der Eintritt ist kostenfrei.

Die drei Termine lauten:

17. Oktober, Weimar: Kommunales Kino im mon ami (Goetheplatz 11, 99423 Weimar), Beginn: 18 Uhr
18. Oktober, Gera: Metropol Kino (Leipziger Straße 24, 07545 Gera), Beginn: 18 Uhr
19. Oktober, Bad Klosterlausnitz: Holzlandkino (Jahnstraße 28, 07639 Bad Klosterlausnitz), Beginn: 18 Uhr

Der Film wurde finanziell unterstützt durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und vom Sender rbb produziert. Die Veranstaltungsreihe in Thüringen wird durch die Geschichtswerkstatt Jena organisiert.

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