„Reichsbürger. Die unterschätzte Gefahr“

Erfurt. Wer sind die „Reichsbürger“ und welche Gefahren gehen von ihnen aus? Welche Rolle spielen sie in der rechtsextremen Szene? Darüber spricht der ausgewiesene Rechtsextremismus-Experte und Buchautor Andreas Speit am 19. Oktober um 19 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne.

Er analysiert die verschiedenen Erscheinungsformen, ihr krudes Weltbild und ihre zunehmend gefährlichen Aktivitäten. Auf rund 10.000 Personen schätzt der Verfassungsschutz die Gruppierung der Reichsbürger in Deutschland. Die Szene weist eine hohe Gewaltbereitschaft auf, die demokratische Verfassungsordnung und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland werden grundsätzlich abgelehnt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung und Mobit statt. Entsprechend § 6 Absatz 1 Versammlungsgesetz sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Der Besuch ist kostenfrei.