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Jena. Nicht nur die Sonne strahlt zum heutigen (16.10.) Vorlesungsbeginn der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Auch im Studiendezernat gibt es strahlende Gesichter, denn mit rund 18.000 Studierenden haben sich aktuell nahezu genauso viele junge Menschen eingeschrieben wie im Vorjahr. „Der insgesamt positive Trend lässt sich vorsichtig so interpretieren, dass der ,Abwärtstrend‘ gestoppt ist“, freut sich Studien-Dezernentin Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund über die vorläufige Studierendenstatistik. „Der bisherige Rückgang der Studierendenzahlen, verursacht unter anderem durch demographische Effekte wie den Geburtenrückgang in Thüringen und Ostdeutschland, kann inzwischen vor allem durch Studienbewerber aus dem Ausland ausgeglichen werden“, ergänzt sie.

Mit derzeit 2.377 internationalen Studierenden ist in diesem Jahr eine neue Höchstmarke erreicht worden, die den Vorjahresrekord um rund 50 Personen übertrifft. 4.814 Erstsemester – etwa so viele wie 2017 – füllen in diesem Semester die Hörsäle der Jenaer Universität. Von ihnen stammt mehr als ein Drittel aus den alten Bundesländern. 55 % aller Studierenden sind weiblich.

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Als besonders beliebt haben sich in diesem Jahr die Lehramtsstudiengänge erwiesen, in denen es deutliche Zuwächse gab. So ist die Zahl der Erstsemester für das Lehramt Gymnasium auf 702 angewachsen, gegenüber 606 im Vorjahr. Neben einer bestmöglichen Ausbildung nach dem „Jenaer Modell der Lehrerbildung“ bieten sich für die künftigen Absolventen auch ausgezeichnete Berufsperspektiven im Land, wie der aktuelle bundesweite Lehrermangel zeigt.

Eine Einschreibung an der Friedrich-Schiller-Universität ist noch bis Ende des Monats möglich, so dass sich die endgültigen Studierendenzahlen noch verändern werden. Fest steht aber: Jena bleibt eine junge und internationale Universitätsstadt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-jena.de .

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