Jena. Wie die Polizei mitteilt, waren um 16:15 Uhr die Durchsuchungsmaßnahmen beendet. Es wurde nichts Verdächtiges gefunden. Mehrere Sprengstoffsuchhunde aus ganz Thüringen waren im Einsatz.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern jedoch an.


Hier finden Sie die ursprüngliche Meldung der Polizei sowie die Updates:

Gegen 9:45 Uhr ging im Jenaer Universitätsklinikum eine telefonische Drohung ein, dass dort in Kürze eine Bombe hochgehen werde. Der Anrufer sprach deutsch mit ortsüblichem Dialekt. Er scheint im mittleren Alter zu sein.

Die Drohung wird durch die Polizei ernst genommen. Die Polizei sichert das Klinikum Jena ab und sucht das Gelände visuell ab. Von Evakuierungsmaßnahmen wird derzeit abgesehen.

UPDATE 12:05 Uhr:

Seit 10:30 Uhr ist die Erlanger Allee gesperrt, auch der Straßenbahnverkehr wurde eingestellt.
Privatpersonen, die ins Klinikum möchten, können derzeit nicht vorgelassen werden.
Seit 11. 45 Uhr hat die Suche nach sogenannten sprengstoffverdächtigen Gegenständen im Klinikum begonnen. Bereitschaftspolizei ist mit im Einsatz und unterstützt die Beamten aus den Dienststellen der Landespolizeiinspektion Jena.

UPDATE 14:03 Uhr

Gegen 13.45 Uhr sind ca. 50 Prozent des Areals durchsucht worden. Etwas Verdächtiges wurde dabei nicht gefunden.
Es wird damit gerechnet, dass die Maßnahmen noch mindestens eine Stunde andauern.

Klinikpersonal, das zum Schichtwechsel den Dienst antrat, wurde ins Klinikum vorgelassen. Patienten, die entlassen werden sollten und noch dort ausharren müssen, werden versorgt.

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