Bummelnde Kinder, Rentner an Rollatoren, Hinterwäldler an den Schaufenstern oder staunende Touristen. Stehende Hindernisse für Menschen, die nicht immer Zeit und Muße haben, sich an jedem historischen oder nicht-historischen Ort über Details zu informieren. Menschen, wie Du und ich, die in der Stadt leben und nicht kurzzeitig okkupieren. Liverpool macht es vor: Die ersten “fast walking lanes” im Vereinigten Königreich wurden freigegeben. Konkret handelt es sich dabei um die St John Street. Dort befinden sich Einkaufszentren. Noch weiter geht eine Universität in Utah. Dort werden simsende/whatsup-nutzende Studenten von eiligen Studenten und Lehrkräften getrennt.

In Weimar kommt diese Idee aus dem Königreich gut an. Schließlich haben sich “die Verwandten da drüben” schon etwas dabei gedacht. Zuerst sollen die Wege im Park an der Ilm zweigeteilt werden: Familien, Paare, Touristen und Spaziergänger sollen von Joggern getrennt werden. Bald sollen auch große Teile der Innenstadt die Aufteilung erhalten: (Einkaufs-)Touristen und andere Langsamgeher von Menschen mit normalem oder schnellem Schritttempo. Wegen des Denkmalschutzes und der Internationalität der Stadt steht die Farb- und Schriftgestaltung der Schnellgeher-Bahn noch aus.

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here